Pierrre Bocion - The State of Art

urban abstraction 11 - 20

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Obergericht
Ein scheusslicher, aber leider nicht ver- zichtbarer Ort. Hier versuchen ausgebildete Juristen jeden Tag, Tatsachen und Wahrheit freizulegen, sichtbar zu machen und am Schluss Recht zu sprechen, den Rechtsstaat am Leben zu erhalten und die Gesellschaft vor Verbrechen zu schützen. Der rote Paragraph in Verbindung mit dem Gerichtsgebäude bringt das Gesagte gestalterisch in einer "urban abstraction" zum Ausdruck.


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Die Neue Zürcher Zeitung im Bild
Eine weltbekannte Zeitung mitten in Zürich, nicht weit vom Opernhaus entfernt, in einem zum Teil wunderschönen klassi- zistischen Bau. Die Redaktion zeichnet sich aus durch ein weltweit sehr effizientes Informationsnetz, gründliche Recherche- arbeit und tiefgründige Analysen und Schlussfolgerungen. Fast immer diskret und zurückhaltend. Die Begrünung an der Fassade und der Pfeil-Globus an der Front des Gebäudes illustrieren das Geschriebene.


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Der Ringier Verlag und sein Schröder
Ein ursprünglich kleiner Schweizer Verlag entwickelt sich über Jahrzehnte zum internationalen Medienunternehmen mit Zeitschriften in vielen Teilen der Welt. Ein prominenter neuer Angestellter, ex Bundes- kanzler Gerhard Schröder, ist Sinnbild dafür.


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Tages-Anzeiger
Die wichtigste Tageszeitung der Schweiz wird an der Werdstrasse 23 in Zürich redaktionell bearbeitet. Die Zeitung zeichnet sich durch eine parteipolitisch unabhängig Redaktion aus und eine gute Verbreitung in der ganzen deutsch- sprachigen Schweiz. Beide Verlagsgüte- zeichen haben wir mit unseren Skulpturen in der erwähnten "Urban Abstraction" charakterisiert.


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Migros/Budget
Die deutschen Lebensmittelverteiler Libby und Aldi expandieren mit ihrem äusserst billigen Angebot in die Schweiz. Als Antwort auf diesen Preiskampf hat Migros preisgünstigere Produkte unter dem Namen Budget lanciert. Die neue Herausforderung für die Grossverteiler haben wir in seiner vielfältigen Form: Löhne, Preise, Qualität usw. bildnerisch dargestellt.


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Swatch
Hayek´s Uhren sind in allen grossen Einkaufsstrassen der Welt, so auch an der Zürcher Bahnhofstrasse präsent. Swatch, der Inbegriff für die Rettung der Schweizerischen Uhrenindustrie. Mit der Modernisierung der Produktion; mit neu gestalteten, technologisch aufgemotzten Produkten; und einem raffinierten Marketing wurde die Schweizer Uhr wieder weltweit führend. Das Uhrengeschäft an der Bahnhofstrasse mit der zukunftsgerichteten Installation und dem Bild des Vater des Erfolges formt die Swatch "urban abstraction".


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Nationalbank / Matterhorn
Die Arbeit der Nationalbank hat mit dem Matterhorn viel Gemeinsames. Für die Besteigung des Matterhorns und für die Arbeit an einer erfolgreichen Wechselkurs-Politik braucht es Wissen, Mut, Risikobereitschaft, Fingerspitzengefühl, Geduld und Ausdauer. Wirtschaftlich und finanzpolitisch gerät die Schweiz vermehrt in den Einflussbereich der EU, was mit der Installation aus Buchstaben und Sternen markiert wird. Selbstverständlich wirken auch die beiden Grossbanken, UBS und CS auf die Nationalbank eine. Die Portraits von Ospel und Kiehlholz kennzeichnen das Geschriebene.


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Zürcher Kantonalbank beim Fischen
Die Zürcher Kantonalbank hat sich unter der Leitung des Herrn Vögeli auf das Schnüren von Aktienpaketen für fremdländische Investoren spezialisiert. Selbst bei grossen Geschäftskunden wie Sulzer in Winterthur schreckte sie vor solchem Tun nicht zurück. Der Fischreiher im Eingang zum Hauptsitz manifestiert das ungewöhnliche Gebaren der Bank im Staatsbesitz.


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Coop Naturaplan
Stand früher die Versorgung mit Lebensmitteln an sich im Vordergrund, wird heute der Qualität der Nahrung grössere Bedeutung beigemessen. Die so genannte Bio-Ernährung ist en vogue. Der schweizerische Konsumgütervermarkter, Coop hat die "Grüne Welle" im Lebensmittelhandel früh erkannt und durch ein entsprechendes Warenangebot (Naturaplan) genutzt. Aber die Filialen werden weiterhin zentralisiert und mit genügendem Parkraum versehen, so dass der Kunde bequem mit dem Auto einkaufen kann. Die "urban abstraction" verarbeitet diesen Konflikt künstlerisch.


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Blocher/Waldmann
Im August 2006 entwickelten wir die Skulptur: Blocher lügt. Ursache war die Lüge Blochers vor der ständerätlichen Kommission und dem Parlament. Zwischen Weihnachten und Neujahr sprach Dr. Christof Blocher, Bundesrat SVP, auf dem Uetliberg in Zürich mit Breschnew - Mütze auf dem Kopf. Im winterlichen Sonnenschein eröffnete er den faschistoiden Wahlkampf der SVP. Jetzt, wo der heisse nationale Wahlkampf 2007 in voller Fahrt ist, nehmen wir nochmals mit unseren künstlerischen Mittel gegen diesen rechtsextremen Volksverführer und seine Partei, die SVP, mit unseren künstlerischen Mittel Stellung: Die "urban abstraction" mit dem Thema Blocher/Waldmann (Hans Waldmann, Bürgermeister von Zürich) soll aufrütteln. Beide Politiker verfielen einem Machtwahn und wurden für die Gesellschaft gefährlich. Ein Rücktritt Blochers wäre ein Segen für die Demokratie in der Schweiz.